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Tod

Ich stehe an ihrem Grab.

Die Kälte lässt meinen Körper taub erscheinen.

Ich höre die drängenden Stimmen aus weiter Ferne,

aber sie sind nur ein Echo.

Denn alles was ich wahrnehme ist ihr Grabstein.

Eiskalte Hände greifen nach mir

Zerren an meinen Armen

Drohen mich zu zerreißen.

Kälte jagt wie Schauer durch meinen Körper

Macht mir klar, dass ich noch nicht völlig erfroren bin.

Zu Eis erstarrt.

Doch ich fühle mich innerlich völlig leer.

Als wäre ich mit ihr gestorben.

Hände greifen aus der Erde

Drohen mich zu ersticken.

Nehmen mir den Atem.

Wie Erinnerungen aus längst vergangener Zeit.

Wollen mich in die Erde ziehen.

Zu ihr.

-Vanessa Schmidt