Hoffnungsschimmer

Ich lebte in der Kälte. Doch immer wenn ich fror, kamst du und hast mit nur einem Blick eine Kerze angezündet, die mich wärmte und mir Hoffnung schenkte. Und immer wenn sie drohte zu erlöschen und die Kälte wieder nach mir griff, kam ich zu dir und du hast sie wieder entzündet. Mir neue Hoffnung geschenkt.

Doch nun bist du gegangen. Hast mich zurück gelassen in der Kälte. Ohne jede Hoffnung.

Die Kerze ist erloschen und du bist nicht hier, um sie wieder zu entzünden. Mir neue Hoffnung zu schenken.

Die Kälte ist dabei mich zu verschlingen. Entzieht mir jegliche Lebenskraft.

Und ich sitze hier und frage mich, ob ich je wieder hoffen werde. Werde ich jemals wieder diese Wärme spüren?

Mittlerweile entschwindet sogar mein Erinnerung an sie und die Erinnerungen an dich fangen an zu verblassen. Ich bin unfähig sie festzuhalten. Egal wie sehr ich es auch versuche. Genauso unfähig wie ich war dich festzuhalten. Daran zu hindern zu gehen. Mich zu verlassen. Allein in dieser unbezwingbaren Kälte.

Und nun bist du fort. Unwiederbringlich. Auf ewig.

-Vanessa Schmidt