Machen Sie sich selbst einen Eindruck!

Artikel aus der BNN:

Essay: "Hat "Outbreak" die Corona-Krise vorhergesagt?"

Wenn man sich „Outbreak – Lautlose Killer“, welcher ein Katastrophenfilm von 1995 ist, in der heutigen Zeit der Corona Krise anschaut, kommt man nicht umhin Parallelen zur momentanen Situation zu ziehen. Es kommen Fragen auf wie: „Ist das nicht genau dieselbe Situation, in der wir uns gerade befinden?“ oder „Wussten die damals tatsächlich schon so genau wie das ablaufen würde? Wie konnten sie eine solche Pandemie überhaupt voraussagen? Wer hätte das denn kommen sehen?“

Nun ja, die Frage wie man das kommen sieht, lässt sich vermutlich ganz einfach damit beantworten, dass die Skript-Autoren der Serie tatsächlich nicht die einzigen waren, die die Idee für so einen Virus hatten. Forscher spekulieren schließlich schon seit Jahren, dass es vermutlich ein Virus sein wird, der die Menschheit letztendlich auslöscht oder zumindest dezimiert. Außerdem hatten wir bereits einige Viren in unserer Geschichte und auch in jüngster Zeit, die durchaus das Potenzial hätten, zumindest einen Teil unserer Bevölkerung auszumerzen. Da wären zum Beispiel: die Pest, die zu ihrer Zeit mit etwa 25 Millionen Todesopfern fast ein Drittel der damaligen Bevölkerung tötete oder das gefürchtete Ebola Virus. Selbst einen Virus der SARS-Familie hatten wir bereits im Jahr 2003.

Dementsprechenden ist ein Virus wie er in „Outbreak“ dargestellt wird gar nicht mal das unwahrscheinlichste Szenario und die Macher von „Outbreak“ sind auch bei weitem nicht die einzigen, die sich dachten einen Film darüber drehen zu müssen. Tatsächlich gibt es jede Menge Katastrophenfilme, die sich um den plötzlichen Ausbruch eines bis dahin unbekannten Virus drehen.

Aber wie konnten sie die momentane Situation auf Grund von Corona so genau vorhersagen? Eine sehr gute Frage, aber hat der Film das Corona Problem tatsächlich eins zu eins prophezeit oder ist das lediglich ein voreiliger Trugschluss unseres Gehirns?

Schauen wir uns doch einmal die Fakten an und hierbei zuerst einmal die Gemeinsamkeiten, die einem sofort ins Auge stechen: In beiden Fällen hat die Verbreitung des Virus durch ein Tier stattgefunden. In „Outbreak“ war der Übeltäter ein Affe. Bei Corona wiederrum spekulieren die Spezialisten noch, ob es sich bei dem Überträger um eine Fledermaus oder um ein Schuppentier handelt, wenn es nicht sogar eine Kombination der beiden sein sollte. Aber da ein Großteil aller Krankheiten von Tieren übertragen werden, ist ein Tier als Überträger ohnehin die wahrscheinlichste Quelle für einen Virus und daher die überzeugendste Wahl in einem Film. Immerhin wurde die Schweinegrippe auch von Schweinen übertragen und die Pest wurde von Ratten nach Europa geschleppt.

Sowohl im Film als auch in der Realität kam der Virus ursprünglich aus dem Ausland, aber auch das ist eine nicht unwahrscheinliche Wahl, wenn man unsere Welteinstellung gegenüber anderen Ländern und dem eigenen Land betrachtet. Außerdem sind wir der festen Überzeugung alle Gefahren, die innerhalb unserer Grenzen lauern bestens zu kennen, somit muss das Unbekannte ja wohl aus dem Ausland eindringen.

Die einzige andere Gemeinsamkeit, die jetzt noch auffällig ist, sind die getroffenen Quarantäne- Maßnahmen und diese sind ja wohl die logische Schlussfolgerung, wenn eine einzige Stadt von einem tödlichen Virus befallen ist. Wenn man genau darüber nachdenkt, sind sich diese Quarantänemaßnahmen außerdem noch nicht mal so ähnlich wie man auf den ersten Blick denkt, denn es handelt sich im Film nur um die Quarantäne für eine einzige Stadt, die auch noch mit Militärgewalt durchgesetzt wird. In der Corona Krise standen ganze Länder unter Quarantäne, man durfte aber dennoch noch für Einkäufe und kurze Spaziergänge die Wohnung verlassen, die Angestellten im öffentlichen Dienst konnten weiterarbeiten und es wurden auch keine Orte vom Militär eingekesselt oder sogar über eine Bombardierung nachgedacht. Die Unterschiede waren demnach extremer als es im ersten Moment den Anschein hat.

Betrachtet man auf der anderen Seite die Masse an Unterschieden, die einem bei genauerem Hinsehen ins Auge springen, fragt man sich schnell, warum man zuvor die Meinung vertrat, dass Film und Realität sich gleichen würden. So findet der Virus im Film seinen Weg durch die Luft, anstatt durch Tröpfchen-Übertragung, die Charaktere sind gezwungen einen Seuchenschutzanzug zu tragen, um sich vor dem Virus zu schützen, das Virus greift die Organe an und lässt einem Blut aus Mund, Nase, Ohren und Augen laufen und endet immer tödlich. Des Weiteren ist der Name des Virus „Motaba -Virus“ und um die Spannung zu steigern, versucht die Regierung die Entwicklung eines Heilmittels zu verhindern, um das Virus in eine Bio-Waffe umwandeln zu können. Insgesamt ist im Film auch nur eine Stadt betroffen, was das gezeigte Geschehen auch nur zu einer Epidemie, nicht jedoch zu einer Pandemie, wie im Falle des Coronavirus, macht. Letztendlich wird im Film ein Heilmittel aus dem Blut des Affen gewonnen. In der Realität jedoch haben unsere Mediziner bisher weder ein Heilmittel noch eine wirksame Form der Bekämpfung gegen den SARS -CoV 2 Virus gefunden. Auch die Situation an sich ist bei weitem nicht so ausgeartet, wie das in „Outbreak“ der Fall war.

Alles in allem sind die Ähnlichkeiten des Films mit der Realität lange nicht so gravierend wie es auf den ersten Blick den Anschein macht. Genau genommen sind bei genauem Hinschauen so gut wie keine Parallelen zu erkennen und die, die vorhanden sind, sind lediglich logische Schlussfolgerungen aus unserer bisherigen Geschichte und haben somit rein gar nichts mit Wahrsagerei zu tun.

Artikel von meinem Blog (Teil): Hilft Rammstein den USA töten?

Der zugrundeliegende Ablauf eines Drohnenangriffes über Ramstein als Relaisstation sieht wohl wie folgt aus: Das in Stuttgart stationierte United States Africa Command, kurz AFRICOM, wählt die Ziele aus und schickt die gewonnen Daten an die Drohnenpiloten in den USA, welche dann die Drohnenangriffe mithilfe von Ramstein als Relaisstation steuern.

Ramstein dient hierbei als eine Art Signalleiter. Da die Piloten oft in der Wüste von Nevada sitzen, können die Signale aufgrund der Erdkrümmung nicht direkt in die Einsatzgebiete im Mittleren Osten oder Afrika gelenkt werden. Daher werden die Signale stattdessen über ein Glasfaserkabel zur Air Base Ramstein geleitet und von dort aus dann über die sogenannte Satelliten-Relais-Station in die Einsatzgebiete übertragen.

Laut der Aussage von Brandon Bryant, einem ehemaligen US-Drohnenpiloten, wäre daher der gesamte Drohnenkrieg des US-Militärs ohne Deutschland gar nicht möglich.

                                                                     Was machen die USA über Rammstein?

Was in der Station genau geschieht und was alles über Ramstein ausgeführt und koordiniert wird, ist, wie bereits gesagt, nicht mit Sicherheit bekannt. Allerdings kann man mit Sicherheit sagen, dass Ramstein den USA hilft Drohnenangriffe auf ausgewählte Ziele durchzuführen. Solange es sich hierbei um militärische Ziele handelt, welche von der USA über Ramstein eliminiert werden, sind diese Aktionen durchaus rechtmäßig. Ob jedoch bei allen über Ramstein ausgeführten Drohnenangriffen auch das Völkerrecht beachtet wird, muss noch geprüft werden.

Das hat auch das Oberverwaltungsgericht in Münster entschieden. Diesem reichen die Versicherungen der USA diesbezüglich nun nicht mehr aus, weswegen dort die Entscheidung fiel, dass die Bundesregierung verpflichtet ist, nun genaustens zu überprüfen, ob das Völkerrecht gewahrt wird.

Eines steht jedoch fest: Ramstein ist eine offenbar unersetzbare Variable in vielen militärischen Tötungen der USA und möglicherweise auch in einigen Tötungen, welche das Völkerrecht verletzen….

Kurztext (LIFT): Liste Grillprodukte

Feinkost Böhm Ein Besuch hier ist wie ein Streifzug durch exotische Länder und heimische Gelände. Neben länderspezifischen Aktionen mit Spezialitäten aus Argentinien, Spanien und Italien bietet „Feinkost Böhm“ auch immer wieder Eigenkreationen in der Fleischtheke wie Wraps, Grillwürstchen oder selbstgemachte Marinaden. Zur Grillsaison wird hier außerdem der Kugelgrill „Big Green Egg“ ausgestellt, zu dem passende Grillprodukte angeboten werden. [Kronprinzstr. 6, S-Mitte, Tel. 0711/22 75 60, www.feinkost-boehm.de, Mo-Do 10-19, Fr+Sa 9-19 Uhr]

Gedicht (veröffentlicht): Neid

Das Fenster zugefroren.

Frost umhüllt lachende Kinder.

Welch vertrauter Anblick.

Welch lang vergangene Zeit.

Aufblitzen von Erinnerungen.

Die Schlange des Neides auf dem Fensterbrett.

Die Äste der Bäume knarren.

Sie flüstern: ,,Tod”

Welch Vergänglichkeit des Lebens.

Bewegung in den Schatten.

Knorrige Gestalt in Tücher gehüllt.

Lauert in stiller Erwartung.

Er wird auch sie holen.

Gähnende Leere auf dem Fensterbrett.

Kurzgeschichte: Nach Hause

Sie sitzt in einem Zug, der stetig in Richtung ihres Zieles fährt. Ihre Augen fokussieren liebevoll das Bild auf ihrem Schoß. Eine kleine Menschenmenge ist darauf abgebildet, die ihr fröhlich entgegen lächelt. 7 Menschen, die alle genauso strohblonde Haare haben wie sie. Lächelnd drückt sie das Bild an ihr Herz, während ihre Augen durch das Fenster in die Ferne starren. In froher Erwartung endlich zu ihnen zu kommen. Der Himmel draußen verdunkelt sich und plötzlich fängt es an zu regnen. Das Tosen des Regens und die Nässe in ihrem Gesicht lassen sie blinzeln. Klären ihren Blick, der starr in die Dunkelheit vor ihr gerichtet war, während sich diese wunderbaren Bilder vor ihren Augen abgespielt hatten. Die Wärme und die Glücksgefühle, die sie in ihrer Brust gespürt hatte, verblassen und zurück bleibt nur die Kälte der Steinwand in ihrem Rücken und die Feuchtigkeit des Regens, der ihren Schlafsack durchnässt und sich mit ihren Tränen vermischt, die auf das Bild in ihrem Schoß tropfen. Die Menschen darauf lachen sie aus. Wütend schleudert sie das Bild von sich weg. Es landet weich in einem Haufen weicher Blätter. Nur eine Ecke trifft den harten Steinboden und splittert. Mühselig krabbelt sie auf das Bild zu. Ein Rabe quakt in der Nähe. Bedrohlich. Behutsam hebt sie das Bild auf. Ihr Gesicht zersplittert. Das Lächeln der anderen unversehrt. Ein Zug fährt lärmend über ihr vorbei. Der Windstoß lässt die Bäume in der Nähe knarren. Ihre Tränen tropfen auf das Bild. Verängstigt drückt sie es an ihr Herz. Die Scherben schneiden ihr in die Haut. Weinend will sie zurück in ihren wunderbaren Tagtraum. Irgendwo anders sein, nur nicht hier. Sie wird niemals nach Hause kommen. Knirschende Schritte auf dem Steinboden. Das Aufblitzen eines Messers im Mondenschein. Dann…Totenstille.

Teil einer Fanfiktion

Kapitel 3:

Lilys Sicht:

Genervt verarzte ich die Wunde an meinem Arm. Einer der Dämonen hat es doch tatsächlich geschafft mich zu verletzen. Ich bin zu unachtsam gewesen und vielleicht auch ein klein wenig außer Übung.

Früher hätte ein Dämon mir niemals mein Messer abnehmen und mich dann auch noch damit verletzen können. Dieses Angriffsmanöver ist ein totaler Anfängerfehler gewesen. Ich habe meine Deckung geöffnet und meine Seite damit schutzlos dargeboten. Ich habe Glück gehabt, dass der Dämon nur meinen Arm verletzt hat, er hätte mir auch mühelos das Messer in die Seite rammen können und dann wäre es mit ziemlicher Sicherheit aus für mich gewesen.

 Andererseits ist es vielleicht gar kein Glück gewesen. Die Dämonen haben nicht so gewirkt als wollen sie mich umbringen. Keiner von ihnen hat tödliche Gewalt angewandt und wenn sie die Chance dazu hatten, verfehlten sie ihr Ziel und trafen mich, wie in diesem Fall, nur am Arm. Oder täusche ich mich? Aber nein… ich bin mir sicher, dass ich nicht mehr hier stehen würde, zumindest nicht mehr menschlich, wenn die Dämonen tödliche Gewalt ausgeübt hätten, dafür bin ich zu sehr außer Übung. Das habe ich im Kampf mehr als deutlich gemerkt.

Aber warum haben sie überhaupt angegriffen, wenn sie mich nicht töten wollen? Was ist ihr Ziel gewesen?

Ich sehe hinüber zu Ethan, der mit der Vermutung, dass die Dämonen uns nicht töten wollten, schon vor ein paar Stunden herausgerückt ist und sich seitdem ebenfalls über die Gründe des Angriffes den Kopf zerbricht. Ich wollte ihm nicht glauben, aber nun da ich den Kampf noch einmal im Kopf durchgehe, muss ich ihm immer mehr zustimmen. Warum muss mein Cousin nur immer Recht haben?

Ethan scheint meinen Blick bemerkt zu haben, denn er blickt auf und sieht prüfend auf meine Wunde. Als er erkennt, dass ich sie bereits vernäht habe, kommt er herüber und nimmt mir die Nadel aus der Hand. Mit einer geübten Bewegung fädelt er den Faden heraus und macht einen kleinen Knoten an sein Ende, so dass dieser sich nicht einfach wieder aus der Wunde fädelt. Dann greift er nach der Schnapsflasche neben sich und kippt etwas von der Flüssigkeit auf meine Wunde, um diese zu desinfizieren. Ich zucke nicht einmal mit der Wimper. Das altbekannte Brennen bin ich mittlerweile gewöhnt. Das wenigstens kann ich nicht verlernen.

Ich betrachte meinen Cousin genauer. Er sieht gut aus. Älter und irgendwie entspannter und selbstbewusster als noch vor einem Jahr. Es ist eine ganz Weile her, seit ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Nachdem unsere Dads gestorben sind und wir herausgefunden haben wie gefährlich es für uns und andere ist, wenn das Mal vollständig an einem Ort ist, haben wir damals entschieden alle getrennte Wege zu gehen. Caleb und Ethan haben aufgehört zu jagen. Ich weiß nicht genau warum, aber da wir alle immer noch ab und zu telefoniert haben, weiß ich immerhin, dass sie es aufgegeben haben. Genau wie ich. Allerdings vermutlich nicht aus dem selben Grund! Ich habe nämlich aufgehört, weil das Mal auf mich eine stärkere Wirkung hat als auf die anderen. Ich weiß nicht genau warum, aber ich weiß, dass es durch das Jagen immer stärker und unkontrollierbarer wurde. Deswegen habe ich mich ironischer Weise in einen Tempel in den Appalachen zurückgezogen, um dort zu lernen meine Agressionen zu kontrollieren. Das ist eine Weile auch ganz gut gelaufen, aber dann kamen diese Dämonen und hier bin ich nun, wieder mitten im Getümmel. Es stimmt wohl , dass man immer ein Jäger bleibt, wenn man erstmal damit angefangen hat. Aus der Sache kommt man nicht mehr raus. Zumindest nicht mehr auf die Dauer.  Vielleicht ist Susan ja die Schlauste von uns, weil sie es noch nicht einmal versucht hat und stattdessen einfach immer weiter gejagt hat. Sie kann bei all dem Übel auf dieser Welt einfach nicht wegsehen. Das ist schon immer so gewesen.

Ethan ist mittlerweile dabei einen Verband um die frisch genähte Wunde zu wickeln. So langsam fühlt sich die Stille seltsam an. Früher sind wir uns so nah gewesen und jetzt weiß ich kaum mehr etwas über ihn. Er scheint so unendlich weit entfernt. Wir haben uns alle voneinander entfremdet. Es ist kaum auszuhalten.

„Was hast du im letzten Jahr so gemacht? Ich hab gehört du hast es geschafft dich in die Uni ein zu schreiben. Was studierst du? Jura? Medizin? Philosophie? Monsterkunde?“, versuche ich die Stille zu brechen.

Ethan sieht mich verwirrt an, offensichtlich ist er in Gedanken vertieft gewesen. Das hat sich also wenigstens nicht geändert.

„Jura, wie Dad.“, antwortet er knapp.

„Klar, man muss das Gesetz kennen, um es zu brechen.“, scherze ich flach und ignoriere, dass er offenbar nicht reden will. Ich will unseren alten Zusammenhalt zurück. Wo ist unsere frühere Nähe hin. Es fühlt sich an als stände ich einem fremden Gegenüber und dabei haben wir uns früher blind verstanden.

„Was ist sonst so passiert? Wenn du an der Uni bist, gibt es doch bestimmt einige heiße und intelligente Mädchen. Hast du ne Freundin?“, philosophiere ich neugierig.

Ethan schweigt und konzentriert sich unnötig auf meinen Verband. Doch das Schweigen und ein leichtes Zucken seiner linken Augenbraue haben ihn verraten. Manche Sachen ändern sich wohl doch nie.

„Aha.“, lächele ich. „Also gibt es eine. Blond oder brünett? Ach, warte. Ich schätze brünett, du hattest es noch nie so mit Barbies. Sie muss klug sein. Sonst hätte sie wohl kaum dein Interesse geweckt. Wie ist ihr Name?“

Stille.

„Du willst es mir nicht sagen? Nicht einmal ein Tipp? Angelina? Laura? Leonie? Sonja? Sophie? Tara?…“

„Hör auf damit, Lily! Ich will es dir nicht sagen, okay? Sie ist jetzt schon in Gefahr! Jeder der unsere Familie kennenlernt oder über den unsere Familie auch nur weiß ist zum Tode verurteilt! Also hör auf!“, schreit er mich an und zieht dabei den nun fertigen Verband fast schon schmerzhaft fest zu.

Schockiert halte ich inne. Ich habe noch nie erlebt, dass Ethan die Beherrschung verloren hätte. Erst Recht nicht gegenüber der Familie. Er ist immer der Ruhepol in der Familie gewesen. Mein stiller, ruhiger Ethan, der es sogar schafft mich zu beruhigen.

Dennoch fange ich mich schnell wieder und versuche mir meinen Schock nicht anmerken zu lassen.

„Also Tara!“, lächle ich aufgesetzt.

Doch eigentlich bin ich alles andere als ruhig. In mir drin herrscht ein vollkommenes Durcheinander an Gefühlen und wie immer tritt ein Gefühl besonders stark hervor. Wut! Ich bin furchtbar wütend auf alles und jeden, dem ich die Schuld geben kann. Auf Ethan, weil er es wagt sich von mir zu entfremden. Auf Susan, weil sie damals meinte, dass es zu gefährlich sei, wenn wir uns nicht trennen. Auf mich, weil ich weiß, dass sie Recht hatte und weil ich immer zu weit gehen muss. Auf Sam und Dad, weil sie gestorben sind und nicht zurückkommen. Auf Gott, weil er sie getötet hat. Und auf Caleb, einfach nur, weil er Caleb ist.

Mein Blick fällt auf die Flasche mit Alkohol, die Ethan zum Desinfizieren benutzt hat. Ich habe mich getäuscht: Es ist kein Schnaps, es ist Whiskey. Dads Lieblingswhiskey.

„Ich fasse es nicht, dass der überlebt hat!“, flüstere ich benommen. „ Der gesamte verdammte Bunker ist zertrümmert, unsere Dads waren so zerrissen, dass nicht mal etwas zum Verbrennen übrig war und wir wären ebenfalls beinahe gestorben, aber der verdammte Whiskey hat überlebt? Das kann doch nur ein kranker Scherz sein.“

Plötzlich habe ich das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Rasch stehe ich auf.

„Ich muss ne Runde trainieren.“, hasple ich in Ethans Richtung und renne aus dem Raum.

Nur vage bekomme ich mit wie Ethans flache Hand den Tisch trifft, der unter dem Schlag ächzend nachgibt und wie Caleb fast zeitgleich durch die halb zerstörte Tür kommt, um Ethan für seinen Wachdienst abzuholen und selbst eine Pause zu machen.

Nur verschwommen sehe ich den Weg als ich durch die aus den Angeln gerissene Tür auf den Gang und runter in den Trainingsraum hechte. Den, noch an dem übrigen Stück Decke hängenden, Boxsack reißt es fast herunter, als meine Faust mit voller Kraft dagegen trifft.  

Teil einer Transkription

I: … Lange Redaktionsleiter und Co-Moderator bei … hat dann eine neue Nische gefunden, ist Wanderexperte geworden, hat einen Wanderbestseller geschrieben, macht einen Wanderblog, macht jetzt Wandercomedy und heute Vormittag ist er unser Gast in SWR 1, Leute. Guten Morgen, erstmal und herzlich Willkommen.

B: Hallo und Dankeschön für die Einladung.

I: Wann haben Sie Ihre letzte, große, schöne Wanderung gemacht?

B: Oh, das ist natürlich jetzt-  Was ist für sie groß und was ist schön?

I: Groß ist jenseits von fünf Stunden. Schön ist umwerfend.

B: (lacht) Also, die letzte große Wanderung habe ich dann gemacht vor 3 Wochen in der sächsischen Schweiz auf dem Malerweg. (I: Aha.) Und die war natürlich, wie immer – alle Wanderungen auf – in der sächsischen Schweiz – auf den Felsenhöhen auch bombastisch, fantastisch, also des, des lieb ich einfach ( I: Ja.) dieses Mittelgebirge.

I: Wie lang dauert so eine Wanderung?

B: Die kann man zwei Stunden gestalten. (I: Ja.) Also in dem Fall war die – , ach, ich zähl die Stunden nicht zusammen. Des waren an die 14 Kilometer und ( I: Hat sich gelohnt.) durch die Einkehr war es (I: Ja.) auch bestimmt fünf/ sechs Stunden.

I: Wann war die letzte schreckliche Wanderung, wo gar nichts gepasst hat?

B: Naja, wo gar nichts gepasst hat, weiß ich nicht. Ich meine, da geht es ja in meinem Bühnenprogramm drum: Die (? Batzmann-Ostwand-Besteigung). Kann man jetzt auch fast nicht mehr Wandertour nennen, weil das hatte schon was mit Bergsteigen und Kletterei zu tun. (I: Weiß Gott.) Aber, das war- , also ich kann viele Sachen da drüber erzählen, von daher würde ich jetzt nicht sagen, dass es sich nicht gelohnt hätte, aber es war schon furchtbar.

Hausarbeit Uni (Teil): Wie steht es um die Diversität im internationalen Journalismus und wie wird sich das in Zukunft ändern?

  …

                                          1.Einführung

Wird der Journalismus von weißen alten Hetero-Männern dominiert? Diese Frage ist durchaus berechtigt, denn wenn man in die Zeitung schaut, springen einem förmlich nur Männernamen entgegen, welche die Artikel geschrieben haben und nur vereinzelt sieht man mal einen Frauennamen. Besucht man eine Zeitungsredaktion bietet sich einem ein ähnliches Bild: weiße Männer sind deutlich in der Überzahl. Und wenn man mal in der Führungsetage oder dem Wirtschaftsteil vorbeischaut, scheinen dort die Frauen beinahe ausgestorben zu sein. Personen mit Migrationshintergrund sind selten zu sehen, Frauen sind deutlich in der Unterzahl und über die LGTBQ+ Gemeinde haben wir zwar keine genauen Zahlen, aber offene Mitglieder dieser Gruppe sind auch nicht gerade die typischen Gesichter, die man in einer Redaktion auftauchen sieht. Der Journalismus scheint in der Zeit Jahre hinter unserer heutigen Diversität in unseren Straßen zurückzuliegen. Doch ist das wirklich der Fall? Entspricht unser Eindruck der Diversität im Journalismus wirklich der Wahrheit? Ist der Journalismus in der Diversität wirklich so rückständig? Es erheben sich bestimmt einige Stimmen, die sich jetzt denken: „Nein, das kann nicht sein. Im Journalismus ist das Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern genauso ausgeglichen, wie in jedem anderen Job.“

In dieser Arbeit werde ich mich mit dieser Frage genauer auseinandersetzten und herausfinden, welche Perspektive richtig ist: Der optimistische Gedanke einiger Bürger, dass eine Diversität im Journalismus herrscht oder die pessimistische Sicht, die man bekommt, wenn man sich mal genauer umsieht. Außerdem werde ich in diesem Zusammenhang auf zwei Start-ups eingehen, welche sich mit dieser Situation beschäftigen und Lösungen anbieten.

Stimmt es das der Journalismus von weißen, alten Hetero-Männern dominiert wird?  Was wenn das der Fall ist? Dann wirft das ja nicht nur die Frage auf, wie der Journalismus alle Stimmen der Bevölkerung entsprechend vertreten und repräsentieren soll, sondern vor allem die Frage danach wie sich das in Zukunft ändern wird.

Diese Situation werde ich im Laufe meiner Arbeit erforschen und am Ende eine Antwort auf meine Forschungsfrage präsentieren können.

                                                   2.Theorie

2.1 Begriffserklärungen

2.1.1 Start-up

Laut der Erläuterung von Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner, die sie im „Gabler Wirtschaftslexikon“ veröffentlichte, sind Start-ups  „junge, noch nicht etablierte Unternehmen, die zur Verwirklichung einer innovativen Geschäftsidee mit geringem Startkapital gegründet werden und i.d.R. sehr früh zur Ausweitung ihrer Geschäfte und Stärkung ihrer Kapitalbasis entweder auf den Erhalt von Venture-Capital bzw. Seed Capital angewiesen sind. Aufgrund der Aufnahme externer Gelder wie Venture-Capital ist das Unternehmen auf einen Exit angewiesen, im Zuge dessen die Kapitalgeber ihre Investments realisieren.“ Start-ups sind demnach also frisch gegründete Unternehmen, welche externe Zuschüsse und Gelder benötigen, um ihre Ideen umzusetzen. In unserer Definition haben wir uns das allerdings etwas vereinfacht. Daher sind in dieser Arbeit Start-ups all jene Unternehmen, die innerhalb der letzten 10 Jahre gegründet wurden.

2.2.2 Journalismus

Journalismus bezeichnet die periodische publizistische Arbeit der Journalisten bei der Presse, in Online-Medien oder im Rundfunk mit dem Ziel die Gesellschaft mit gesellschaftlich relevanten Informationen zu versorgen. Dabei berichtet er kritisch darüber was andere tun. Alle getroffenen Aussagen müssen hierbei von den entsprechenden Journalisten auf ihre Richtigkeit überprüft werden. Ein Journalist ist dabei eigentlich jeder, der regelmäßig Beiträge veröffentlicht, welche die Gesellschaft in irgendeiner Weise weiterbringen. Dennoch kann sich ein jeder Journalist nennen und braucht dafür nicht einmal einen Journalistenausweis. Der Journalismus selbst hat mehrere wichtige Aufgaben in der Gesellschaft, in dem er in seinen Artikeln aufklärt, dient er als Informationsquelle der Gesellschaft, hilft den Individuen der Gesellschaft bei der freien Meinungsbildung und kontrolliert als eine vierte Macht die Regierung und ihre Organe (Juliane Wiedemeier, 2019). Diese Tatsachen machen den Journalismus in vielen Ländern zu einem eher gefährlichen als sicheren Job. Die Medien, über die der Journalismus verbreitet wird, sind Rundfunk, Printmedien, TV und Online-Medien. Diese teilen sich in zwei grundlegende Gruppen, nämlich in öffentlich-rechtliche, welche von den GEZ-Gebühren finanziert werden und private, die sich selbst finanzieren.

 

2.2.3 Diversität

„Diversität und der englische Begriff »Diversity« bedeuten »Verschiedenheit, Vielfältigkeit«. Dies lässt sich unter anderem auf die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Vielfalt in menschlichen Gesellschaften beziehen.“ (Dr. Elke Schlote, Dr. Maya Götz; 2010) Somit ist Diversität die Unterschiedlichkeit der Menschen in einem bestimmten Umfeld. In unserem Fall im Feld des internationalen Journalismus. Einige Merkmale, an welchen im Alltag meistens unterschieden wird, sind ethnische und kulturelle Herkunft, Geschlecht, Gesundheit/ Behinderung, sexuelle Orientierung und Alter (Dr. Elke Schlote, Dr. Maya Götz; 2010). In dieser Arbeit werden wir uns vor allem an die Merkmale halten, die die so genannten „Minderheiten“ in unserer heutigen Gesellschaft auszeichnen und für welche diese oft diskriminiert werden und an Frauen, da diese im Bereich des Arbeitsplatzes ebenfalls häufig diskriminiert werden.

englische Hausarbeit Uni (Teil): Science Fiction becomes Science Fact at the example of Perry Rhodan

Did you ever wonder why so many movies teaser scientific ideas even before they became reality for us? This is the work of a concept named “Science fiction becomes Science Fact”. Since the birth of humanity ideas were necessary for evolution. I mean someone had to think about building a house first before the first one was built. Now the same concept applies to science. Science Fiction authors find inspiration for future technology in todays scientific accomplishments and write about those new ideas. Their new ideas on the other hand inspire scientist to create the same technology in real life with our possibilities, which again inspires science fiction writers and so on. It’s an endless circle of mutual fueling. And many things are now science fact, which were just science fiction in the past.  So, science fiction is a way of trying to predict the future and even though it’s not always right, some authors are damn good in being mostly right. The main reason for this could be that many science fiction authors had real science training. Some of them are scientists themselves or studied something science related. The thing with science fiction is that good science fiction must be based on good science, which is probably the reason that the best science fiction authors are right with their predictions most of the time.

Let’s go look at some examples of a good “Science Fiction becomes Science Fact” process. First, we got Mary Shelley with her publication “Frankenstein”. Not only did she warn people from the human hubris of wanting to be a god and criticized science by that, while in the same time called to the human mind for caution, but she also inspired the pacemaker with the use of electricity described in her book. Another known voice in science fiction is Jules Verne with his books. In his book “From the earth to the moon” he described a rocket, named “Columbiad”, in which three people were shot to the moon. He also gave us the dimensions and the price of the rocket. When we really flew to the moon in 1969, we did so in a rocket named “Columbia” with close measures and three people within the rocket for a price close to the one Jules Verne predicted. Mark Twain also made some accurate predictions about the future. He predicted a network of phones connected all over the world, which describes perfectly the internet. Arthur C. Clarke foresaw our cellphones and Isaac Asimov even made a few accurate predictions. He, like Mark Twain, predicted the internet, but he did so by predicting that one day we will have a computer with access to an immense library with uncountable knowledge to learn everything what we want in our own pace. He also predicted that by 2014 we will have some robots, which won’t be really good yet, which is true. We will have nuclear and solar energy, which is also true. We will have self-driving cars, which is true again. And we will have unmanned missions to mars, which is true too. The last person I will name is H.G. Wells, who also predicted a bunch of stuff, among others the iPad, automatic doors, cellphones, metamaterials for invisibility, the fact, that bacteria always wins, genetic engineering and atomic bombs. Last ones he described pretty vividly.
After taking a look at some Sci-Fi authors, who predicted the future pretty good, let’s also take a quick look at some famous scientific inventions and their Sci-Fi-origins. At first, of course, we got our cellphones, which were first teasered by “Star Trek” and then found they’re ways into other Sci-Fi-movies and reality. Another great example is the videotelephone, which was featured in many shows and movies over the years and made scientist aware of the fact that people not only want to hear, but to see the person, they’re talking to on the phone. The movie “back to the future” provided us with the wish for Hoverboards and flying cars and even though we’re not quite there yet, scientist are working on making those ideas reality for years. There even already is the possibility to ride in a flying cab by “Uber” for a big amount of money. Also KI’s like Alexa and Siri were teasered in several movies before becoming reality and the same concept also applies to robotic vacuum cleaners, which are already common today and were inspired by cleaning robots in movies and exoskeletons, which aren’t perfect yet, but already in work to become reality.